Das Farfalla-Hebammenprojekt

Montag, 29. April 2019

Das Farfalla-Hebammenprojekt

Farfalla hat sich als Unternehmen nicht nur auf die Fahnen geschrieben, nachhaltig zu wirtschaften und so Umwelt und Natur zu erhalten, sie unterstützen auch soziale Projekte. Dieses soziale Engagement war von Anfang an Teil von Farfalla. Dazu gehört auch die Farfalla-Hebammenhilfe, mit der das Unternehmen Babys einen guten Start ins Leben geben will – auf der ganzen Welt.

Aufmerksamkeit durch Zusammenarbeit

In vielen Entwicklungsländern der Welt gibt es bei Geburten oft Komplikationen. Fast jede hundertste Mutter stirbt dabei und mit ihnen oft auch die Babys. Geschwisterkinder bleiben dann ohne Mutter zurück.

Selbst, wenn Mutter und Kind überleben, können die Mütter aufgrund fehlender oder falscher Geburtsbegleitung so starke Verletzungen davontragen, dass sie ihr Leben lang unter Schmerzen leiden müssen.

Auf dieses Problem wurde Farfalla durch viele persönliche Geschichten von Frauen aufmerksam, die in den Kooperativen, wo die Rohstoffe für die Produkte gewonnen werden, arbeiten.

Das Risiko, in der Sahelzone bei der Geburt zu sterben ist 100-mal höher als in Europa, wo es professionelle Begleitung für die Mütter gibt, unter anderem durch gut ausgebildete Hebammen.

Diese Geburtshelferinnen fehlen in den ärmsten Ländern der Welt jedoch. Vor allem in ländlichen Gebieten gibt es oft gar keine vorgeburtlichen Kontrollen oder professionelle Unterstützung. Dabei könnte eine einzige Hebamme bis zu 500 Schwangerschaften von Anfang an begleiten, Probleme frühzeitig erkennen und auch dank professioneller Betreuung während der Geburt die Überlebenschancen von Mutter und Kind stark erhöhen. Außerdem besprechen die Hebammen die weitere Familienplanung mit den Müttern und klären über Verhütungsmethoden auf.

Hebammenhilfe

Farfalla hat aus diesem Grund die Hebammenhilfe ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt will das Unternehmen die Müttersterblichkeit in den ärmsten Ländern der Welt konkret und unmittelbar bekämpfen. Mit jedem verkauften Farfalla-Produkt wird die mehrjährige Ausbildung einer Hebamme in besonders betroffenen Ländern unterstützt; wie momentan z. B. in Äthiopien.

Das Projekt ist langfristig ausgelegt, auf insgesamt zwanzig Jahre; das Engagement soll dabei nach und nach auf weitere Länder ausgeweitet werden. Damit wird also eine ganze Generation von Hebammen unterstützt, die später vielen Müttern und Babys zur Seite stehen.

Auch Flüchtlingen wird geholfen

Durch die Flüchtlingskrise stehen auch viele schwangere Flüchtlingsfrauen ohne jegliche ärztliche Hilfe da. Deshalb unterstützt Farfalla das Projekt MAMbrella, wo schweizer Hebammen in Flüchtlingslagern dabei helfen, Kinder auf die Welt zu bringen. Durch diese Ergänzung zu bereits vorhandenen medizinischen Strukturen soll Kindern ein möglichst sanfter Start ins Leben ermöglicht werden.

Hier geht es zu allen Farfalla-Produkten auf Ecco Verde.