Weleda – Nachhaltigkeit als Mission

Montag, 11. Februar 2019

Weleda – Nachhaltigkeit als Mission

Weleda gibt seit 1921, also bald schon 100 Jahre. In dieser Zeit ist sie die weltweit führende Herstellerin von zertifizierter Naturkosmetik geworden mit mittlerweile über 120 zertifizierten Produkten. Dabei spielt auch der nachhaltige Umgang mit Ressourcen eine wichtige Rolle.

Nachhaltigkeit als Mission

Schaut man sich den Nachhaltigkeitsbericht der Firma Weleda an, findet man unter Mission folgenden Satz: „Weleda wirtschaftet nachhaltig im Einklang mit Mensch und Natur.“ Das ist aber nicht nur leeres Gerede, Weleda setzt konkrete Handlungen in sieben verschiedenen Feldern. In jedem dieser sieben Felder sind die Aktivitäten darauf ausgerichtet, sozial verantwortlich, ökologisch verträglich und wirtschaftlich erfolgreich zu handeln. Schauen wir uns diese ein wenig genauer an:

1. Produktentwicklung und Produkte

Neben einer hohen Produktqualität wird seit Längerem auf ressourcenschonende Verpackungen geachtet. Für Transportverpackungen werden zu 100 % Recyclingfasern verwendet, 100 % des Papiers und Kartons sind zertifiziert und auch die Primärpackmittel bestehen aus rund 50 % Recyclingmaterial. Dazu werden für Faltschachteln mittlerweile mineralölfreie Farbdrucke verwendet und auch beim Glas wird der Recyclinganteil immer weiter erhöht.

2. Ökologische Landwirtschaft und Biodiversität

Der Bioanteil bei den von Weleda eingesetzten Rohstoffen beträgt mittlerweile über 80 %. Die Firma beteiligt sich zudem an Saatgutinitiativen und verwendet nur zertifiziertes Palmöl.

3. Respektvolle Lieferkette

Die über 1000 Rohstoffe aus der Natur, die die Grundlage für alle Weleda-Produkte bilden, stammen aus der ganzen Welt. Weleda unterstützt dabei Projekte und Partnerschaften mit sozialer und / oder ökologischer Förderung und hilft bspw. Anbaupartnern bei der Umstellung von konventionellem auf ökologischen Anbau bzw. bei Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt.

4. Nachhaltige Standorte, Produktion und Logistik

Auch beim eigenen Standort erfüllt man hohe Anforderungen. So wird der Abfall zu 98 % verwertet, die Recycling bzw. Kompostierungsquote beträgt 61 % und es wird zu 100 % grüner Strom für die Produktion in den eigenen Gebäuden verwendet.

5. Sinnvolles und gutes Arbeiten

Das Unternehmen möchte seinen MitarbeiterInnen etwas Gutes tun. Deshalb wird der Fokus gelegt auf sinnvolle, gute Arbeit, Bildung und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.

6. Kulturelle und gesellschaftliche Beziehungen und Entwicklungen

Weleda ist davon überzeugt, dass der Erhalt der biologischen Vielfalt eine gesellschaftliche Aufgabe ist. Deshalb werden Initiativen zur Naturpädagogik unterstützt und man möchte die Landschaftspflege als Kulturgut verankern.

7. Management und Finanzen

Ein Unternehmen muss natürlich immer auch auf die Finanzen schauen. Weleda entwickelt das eigene Unternehmen durch Investitionen in seine Zukunftsfähigkeit immer weiter und etabliert Managementsysteme zur Nachhaltigkeit, wie bspw. eine UEBT-Mitgliedschaft (Union for Ethical BioTrade).

Alle Maßnahmen, die Weleda für eine nachhaltige Zukunft setzt, würden den Rahmen dieses Blogbeitrags sprengen. Wir wollten hier aber einfach einmal zeigen, dass bei Weleda nicht nur über Nachhaltigkeit geredet, sondern wirklich nachhaltig gehandelt wird.

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