Was Sie über Sonnenschutz wissen sollten

Dienstag, 28. Juli 2020

Was Sie über Sonnenschutz wissen sollten

Hier erfahren Sie alles, was Sie über naturkosmetischen Sonnenschutz, die richtige Anwendung & Co. wissen müssen.

Lichtschutzfaktor 20, 30 oder doch besser 50? Brauche ich UVA- oder UVB-Schutz oder beides? Wie oft muss ich mich eincremen und wie viel Creme soll ich dabei verwenden?

Das Thema Sonnenschutz ist komplex und wirft viele Fragen auf. Kein Wunder, ist es doch äußerst wichtig, sich richtig vor der Sonne zu schützen. Schließlich möchte niemand Hautkrebs bekommen. Die häufigsten Fragen haben wird hier beantwortet.

Warum ist Sonnenschutz wichtig?

Die Sonne ist etwas Wunderbares, sie spendet uns Wärme und Energie, hellt unsere Stimmung auf. Ihre Strahlung ist aber auch gefährlich. Die zwei Arten von Ultraviolett-Strahlung UVA und UVB können unsere Haut schädigen. UVA-Strahlung dringt bis in die Lederhaut vor und ist damit für die Hautalterung verantwortlich. Deshalb gehören Sonnencremes mit UVA-Schutz zu den besten Anti-Aging-Produkten, die es gibt. UVB-Strahlung erreicht zwar nur die Oberhaut, führt aber zum Sonnenbrand.

Wirkt Sonnenschutz gegen UVA- und UVB-Strahlung?

Gute Sonnencremes schützen gegen beide Arten von Strahlung. In der EU ist gesetzlich festgelegt, dass der UVA-Schutz mindestens ein Drittel des UVB-Schutzes ausmacht. Halten Sie auf der Verpackung Ausschau nach einem Zeichen mit kleinem runden Kreis, in dem UVA steht.

Sie sollten nur Sonnenschutzprodukte verwenden, die gegen UVA und UVB schützen.

Welche Arten von Sonnenschutz gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Sonnenschutzfiltern: die gängigsten sind chemische Filter und mineralische. Chemische Filter werden von der Haut aufgenommen. Sie absorbieren dann UV-Strahlung und wandeln sie in Wärme um. Diese Art von Sonnenschutz ist in der Naturkosmetik nicht zugelassen, weil chemische Filter das Korallensterben im Meer fördern und im Verdacht stehen, Allergien auszulösen.

Mineralische Filter bilden eine Schutzschicht auf der Haut, wo sie das Sonnenlicht reflektieren. Früher haben Produkte, die diese Filter verwendeten, immer einen weißlichen Schleier auf der Haut hinterlassen. Heute gibt es aber schon viele Produkte mit mineralischen Filtern, bei denen das nicht mehr der Fall ist. In manchen mineralischen Filtern finden sich Nanopartikel, die immer wieder in der Kritik stehen. Wiederum ist ein genauer Blick auf die Verpackung gut, denn die Verwendung von Nano-Partikeln muss deklariert werden.

Wie lange kann ich mich in der Sonne mit Sonnenschutz aufhalten?

Das hängt ganz von ihrem individuellen Hauttyp und seiner Eigenschutzzeit ab. Personen mit hellem Teint können sich rund 10 Minuten in der prallen Sonne aufhalten, mit einem mittleren Hauttyp erhöht sich diese Zeit auf etwa 15 Minuten und mit einem dunklen Hauttyp auf 20 Minuten.

Diese Zahl multiplizieren Sie nun einfach mit dem Sonnenschutzfaktor, den Sie verwenden. Mit mittlerem Hauttyp sind Sie, wenn Sie ein Produkt mit Lichtschutzfaktor 20 verwenden, rund fünf Stunden vor der Sonne geschützt.

Je nachdem, wie viel Sie schwitzen, ob Sie ins Wasser gehen und wie viel Creme durch Reibung verloren geht, wird sich diese Zeit verringern. Tragen Sie also die Sonnencreme regelmäßig auf.

Schützt eine Sonnencreme komplett vor UVA- und UVB-Strahlung?

Nein, Sonnencremes blockieren schädliche Strahlung zu einem sehr großen Teil, aber nicht komplett. Ein Lichtschutzfaktor von 15 bieten vor ungefähr 94 % der UVB-Strahlung Schutz, mit LSF 30 sind Sie vor 97 % und mit LSF 50 vor 98 % geschützt. Mehrmaliges Auftragen der Creme erhöht die Schutzwirkung dabei nicht. Es ist aber trotzdem wichtig, denn Creme kann auch wieder verloren gehen.

Wie viel Sonnencreme sollte man verwenden?

Um den vollen Lichtschutzfaktor zu erreichen, muss man eine ordentliche Menge auftragen. Nötig sind 2 mg Creme pro Quadratzentimeter Haut. Das heißt, dass Sie für den gesamten Körper mehr als 30 ml benötigen. Weil die wenigsten Menschen sich so dick einschmieren, müssen Sie mit einer verringerten Schutzwirkung rechnen. Als Faustregel für das Gesicht gilt: Nehmen Sie etwa ⅓ Teelöffel oder eine Fingerlänge. Dann sind Sie gut geschützt.

Welcher Lichtschutzfaktor ist sinnvoll?

Die optimale Höhe des Lichtschutzfaktors hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören

  • der Hauttyp
  • der Aufenthaltsort
  • die Tageszeit
  • die Dauer der Sonnenexposition

Im Alltag dürften die meisten Menschen mit einem gut aufgetragenen LSF von 15-20 gut zurecht kommen. Bei heller Haut oder je weiter man in den Süden kommt, sollte mindestens ein LSF von 30 verwendet werden. Natürlich können Sie immer auf Nummer sicher gehen und einen höheren LSF verwenden.

Wie kann ich mich noch vor der Sonne schützen?

Der beste Schutz, neben einer guten Sonnencreme, ist langärmelige Kleidung. Das kann zwar relativ heiß werden, aber wirkt hervorragend. Außerdem sollten Sie niemals auf eine Kopfbedeckung (Stichwort Sonnenhut) und eine Sonnenbrille verzichten. Halten Sie sich zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten auf und meiden Sie direktes Sonnenlicht. Sinnvoll ist es auch, wenn Sie bei der Ernährung auf viele Antioxidantien setzen.

Welche Arten von Sonnenschutz bietet die Naturkosmetik?

Hier hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Mittlerweile ist die Auswahl an naturkosmetischen Sonnenschutz- und -pflegeprodukten sehr groß. Neben klassischen Sonnencremes gibt es auch -sprays, -fluids- -gels, -öle und -milch. Kurz: es ist für alle das richtige dabei.

Hier finden Sie unser großes Angebot an Sonnenpflege- und -schutzprodukten von vielen internationalen Top-Naturkosmetikherstellern.